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„1,4 Millionen Schulunfälle passieren jährlich“, erklärt Oliver Thinius, zuständig für die Ausbildung bei den Maltesern im Westerwaldkreis. Das sind die blutigen Knie beim Bolzen, die Stauchungen beim Sturz vom Schwebebalken. Und auch die Brandwunden – ob beim Grillen auf dem Schulfest oder beim Experiment im Chemieunterricht. „Die muss man kühlen und abdecken“, hat Schulsanitäter Daniel Wetzig in einem Workshop gelernt. „Und den Rettungsdienst anrufen, damit er den Verletzten weiter versorgen kann“, ergänzt Robin Buchner.
Wie die Schüler die Profi-Retter unterstützen können, was sie bei Sportverletzungen beachten müssen, aber auch wie sie auf ihre eigene Gesundheit achten und Diabetes vorbeugen – all das erfuhren sie beim 1. Tag des Malteser Schulsanitätsdienstes und konnten es in praktischen Übungen gleich anwenden. „Schulsanitäter sind ein wichtiges Glied in der Rettungskette“, weiß Oliver Thinius. „Im Notfall zählt jede Sekunde.“ Umso mehr freut es ihn, dass immer mehr Schulen die Bedeutung der Schulsanis erkennen und sie fördern. „In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Zahl der Malteser Schulsanitätsdienste in der Diözese Limburg verdoppelt. Inzwischen gibt es 30“, so Thinius.
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